Set up your mind!

Lebe deine eigene Persönlichkeit - frei von fremden Konditionierungen

Bereits in der so genannten Programmierphase, zu Beginn des Lebens werden Informationen als gegeben, vollkommen ungefiltert,  in das Gehirn gespeichert, wie Computer-Programme. Insbesondere Informationen, die emotional verbunden sind, speichern sich ins Emotions-Gedächtnis, bilden dort neuronale Strukturen und so erklärt es sich, warum wir uns manchmal selber nicht verstehen, wenn wir in bestimmten Situationen immer anders reagieren als es uns unsere Logik vorgibt.

Doch dies sind nicht die einzigen Quellen von Konditionierungen, von Programmierungen auf "unserer Festplatte", in unserem Gehirn.

Wenn es feste Programme in der Familie gibt, wirken diese auch konditionierend. Dazu gehören auch starke Leistungsforderungen. Genauso wie Konkurrenzdenken zwischen Elternteilen und dem Kind. Verhaltensweisen von Menschen in unserer unmittelbaren Umgebung, wie der KITA, den Großeltern, Freunden...

Der Strudel der Konditionierungen

Je später im Leben, je "schlimmer" die Konditionierung? Das muss nicht sein, wenn du in dich hineinhorchst. Auf deine innere Zufriedenheit achtest und auf deine Glücksmomente. Du selber konditionierst dich immer weiter. Du ziehst nach dem Gesetz der Resonanz, zudem auch deine Gefühle gehören, Menschen an, deren Verhaltensmuster dir bekannt sind. Das bedeutet nicht, dass diese Verhaltensmuster eine Harmonie mit dir bilden. Darum denke einmal darüber nach, womit du dich gut fühlst und womit nicht.

 

Ich gebe dir hier zwei Beispiele:

Du kennst es vielleicht aus deinem Bekanntenkreis? Frauen mit sehr patriarchalischen Vätern suchen sich oft Partner, die dieses Verhaltensmuster bedienen. Deshalb sind die Frauen aber nicht automatisch glücklich mit der ausgeübten Dominanz. Für sie sind die damit verbundenen Gefühle jedoch gewohnt. Da kennt man sich aus! Genauso oft geht es Männern, wenn die Mutter zum Beispiel eine Übermutter ist, die alle "schlimmen Erfahrungen" von ihrem Jungen fern hält und den Erfahrungs-Rahmen ihres Sohnes extrem beschneidet. Im Erwachsenenleben suchen sich solche Männer oft Partnerinnen, die ihnen alles abnehmen und sie damit am lebendigen Leben und der neugierigen Erfahrung von neuen Eindrücken hindern. 

Und? Meinst du, das würde sich dauerhaft gut anfühlen?

Du konditionierst deinen Alltag

Wenn du morgens immer die gleiche Routine hast,

erst aufstehen, Toilettengang, Daten-Check (e-mail, WhatsApp, twitter, Facebook, Instagram u.s.w.), Duschen, Kaffee... Immer zur selben Zeit auf dem selben Weg zur Arbeit.... befindet sich dein Gehirn im Delta-Wellen-Bereich. Das ist hypnotisch. Vollkommen automatisiert kommst du im Job an.

Wenn du dann aber noch, während deiner Morgenroutine, Gefühle hattest, die nicht konstruktiv waren, konditionierst du dich damit auch und so kreierst du dir einen Teil deines zu erwarteten Erlebens des Tages. Der Chef hat immer überfordernde Ansprüche (fühlt sich vielleicht so an, ist aber eventuell ein Gefühl welches aus den Programmen aus deiner Kindheit kommt - oder der Chef hat tatsächlich solche Anforderungen und du kannst dem nicht angemessen begegnen, weil dich deine eigene Programmierung davon abhält?) Damit kann der Tag nur energieraubend werden, du fühlst dich gestresst und vielleicht ausgenutzt.

 

Oder du machst dir morgens bereits bewusst, was besonders schön ist.

Du kannst bei dem Wetter anfangen. Dann kannst du überlegen, welches real zu erreichende Ziel du dir für den Tag steckst und dir vorstellen, wie gut du dich fühlen wirst, wenn du es erreichst hast.

Damit hebst du deinen Energiespiegel. Du sendest eine andere Resonanz aus und beschenkst dich damit selber mit positiven Emotionen. Und so konditionierst du über längere Zeit gesehen, dich, dein Denken, dein Tun, dein Leben positiv.